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Vorab - unser Gott hat einen herrlichen Humor!!!!

Nach siebenstündiger Fahrt sind wir endlich mit gut zwei Stunden Verspätung müde an unserem Ferienort gelandet und haben unser Zimmer bezogen.

Zwei Gegenstände unserer Haushalteinrichtung sind jeweils treue Ferienbegleiter: Die Körperwaage (für Dieter) und - unsere "heissgeliebte" Nespresso-Kapselmaschine für uns beide. So haben wir gleich nach dem Koffer auspacken ein schönes Plätzchen für dieses edle Stück eingerichtet, damit wir am Morgen als erstes beim Lesen und "Stille Zeit" halten das köstliche "Über"lebenselexier geniessen können - unser gemeinsames Ritual in einen wundervollen Ferientag.

Dann überfliege ich aber noch kurz die Hotelinfos: "Aus versicherungstechnischen Gründen dürfen auf den Zimmern keine elektrischen Geräte angeschlossen werden, weder Heizkissen noch KAFFEEMASCHINEN etc.!" Aufschrei von Dieter und mir - die Kinder kommen ins Zimmer gestürzt und fragen was passiert ist..... Ihr Kommentar: "Ach ihr Armen, aber nun müsst ihr sie sofort wieder einpacken - es ist ja verboten!

Wir waren - leicht untertrieben - echt etwas grummelig und entschlossen uns - mit nicht ganz gutem Gewissen - wenigsten den ersten Kaffee noch zu geniessen und die Maschine dann wegzupacken.

Dieter legt die erste Kapsel ein, die zweite, die dritte Kapsel - aber unsere Maschine weigert sich, Kaffee von sich zu geben......... Was wir auch versuchen - sie funktioniert nicht. Nun, ich könnte ja noch mit ihr beten - aber für etwas zu beten, das verboten ist fand ich dann doch ziemlich anmassend.

So verschwand unsere Nespresso wieder umgehend im Gepäck, unsere Mädels waren erleichtert, dass wir nichts Verbotenes gemacht haben und wir waren doch auch froh, dass es uns verunmöglicht wurde, etwas Unerlaubtes zu tun. Ich bin überzeugt davon, dass wir diesen Kaffee nicht mit Genuss zu uns genommen hätten - er hätte einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen.

Zurück zu Hause haben wir die Maschine dann wieder ausgepackt, angeschlossen, mit einer Kapsel gefüttert und gestartet - und heraus lief - ein feiner Espresso mit Schäumchen. Hmmmmm!

Es war mir, als ob unser Daddy im Himmel neben uns steht und uns lachend zuzwinkert. Wir haben mitgelacht! ER hat einen herrlichen Humor und wir lieben IHN.

Rahel Gloor ist gelernte Kaufmännische Angestellte, seit 1995 verheiratet und hat 3 Kinder. Seit der Geburt der ersten Tochter ist sie Vollzeit-Familienmanagerin. Ihr Herz schlägt für die kreative, prophetische Kunst. In der Freien Christengemeinde ist sie Teil des Teams, welches in den Healingrooms malt.