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Vor kurzem war ich bei einem Kunden bei dem wir seit über einem Jahr einen Langzeit-Test durchführen. Wir haben viel Zeit und Geld in diesen Test investiert und dem Kunden geholfen viele Probleme zu lösen, die mit uns und unserem Produkt nichts zu tun hatten. Und auch die Resultate des Tests sind sehr gut. Die Verwendung unseres Produkts würde dem Kunden grosse Einsparungen bringen. Dennoch geht es nur sehr langsam und träge voran. Seit kurzem testet der Kunde zudem das Produkt eines Konkurrenten in einem anderen Teil seiner Anlage. Das Konkurrenzprodukt ist uns bekannt und wir wissen von anderen Anlagen, dass es nicht ganz unproblematisch ist.

Bei meinem Besuch habe ich gemerkt, dass bei unserem Test alle Probleme unserem Produkt angehängt werden. Beim Test unseres Konkurrenten hingegen wird alles schön geredet. Um einige Dinge zu überprüfen sind wir vom Sitzungszimmer in den Kontrollraum gegangen. Auf dem rund 10‑minütigen Weg habe ich in Sprachen gebetet und hatte den Eindruck ich soll den Stimmen der Korruption und Bevorzugung gebieten zu verstummen (insbesondere bei einem Mitarbeiter unseres Kunden). Ich habe dies gemacht und noch weiter gebetet.

Im Kontrollraum angekommen hatten wir nicht nur die Möglichkeit Daten zu unserem Test zu erhalten, sondern haben auch Daten von der Maschine erhalten, auf der das Konkurrenzprodukt läuft. Die Unterschiede in den Daten waren so gross, dass der Kunde einsehen musste, dass es mit dem Konkurrenzprodukt diverse Probleme gibt, die es zu lösen gilt. Die Person, die vorher alles schöngeredet hat, wurde von seinem Vorgesetzten damit konfrontiert und musste kommentarlos akzeptieren, dass er dem nachgehen muss, um die Ursachen zu finden.

Es lohnt sich den Heiligen Geist um Hilfe zu bitten, damit unsere Kunden und unsere Firmen gesegnet werden!

Simon Kloter ist seit 2005 verheiratet und hat vier Kinder. Er ist Dipl. Wirtschaftsingenieur FH und Dipl. NPO-Ökonom (Klett Akademie) und arbeitet aktuell als Projektleiter in einem kleinen, international tätigen KMU. Wenn die Zeit es zulässt fährt Simon mit seinem Bike – vorzugsweise abwärts.